Unterstützung durch PiB

Für junge Menschen, die lange Zeit in höchster Ungewissheit gelebt haben, sind Sicherheit und Zukunft große Worte. Nicht nur, weil die Flucht ihnen Ungewissheit oft zum Lebensgefühl gemacht hat. Sondern auch, weil das Leben vor der Flucht nicht vergessen ist. Wer beispielsweise gelernt hat, auf die Grußformel „Wie geht es Dir?“ nicht „Gut“, sondern ein bescheidenes „Es gibt mich“ zu antworten, löst in Deutschland Verwunderung aus. Wer nicht sicher sein kann, ob die Flucht wirklich zu Ende ist, woran das zu erkennen wäre und wie sich das in der Fremde überhaupt anfühlt, bringt Neues in jede Familie. Da ist Gelassenheit wichtig für den Umgang mit Verwunderung und Neuem.

Wir qualifizieren und begleiten Pflegefamilien

Pflegefamilien werden von PiB im Rahmen der Grundqualifizierung der Vollzeitpflege auf das Zusammenleben mit einem Pflegekind vorbereitet und anschließend weiter begleitet.  Während des Zusammenlebens bietet die Pflegeelternschule zahlreiche Kurse für den Austausch und die Entlastung von Pflegefamilien und -kindern. Für Familien, Paare oder Lebensgemeinschaften, die einen jungen Menschen mit Fluchterfahrung aufnehmen, gibt es ein abgestimmtes Begleitprogramm.

Solange das Pflegeverhältnis besteht, erhalten Pflegefamilien eine Vergütung im Rahmen des gesetzlich vorgesehenen Pflegesatzes – üblicherweise bis zur Volljährigkeit des Kindes. Spezielle Hilfeleistungen für das Pflegekind werden durch unsere Fachberaterinnen, manchmal auch mit Spenden, sichergestellt.

Termine

  • Informations-Veranstaltung

    26.09.2012 - 19.00 - 20.30 Uhr
    PiB gGmbH, Bahnhofstr. 28-31, 28195 Bremen, Pflegeelternschule

  • alle Termine

Wir beraten Sie gerne.

Rufen Sie uns an unter Tel. 04 21/ 95 88 20-44 oder schreiben Sie uns eine Nachricht über unser Kontaktformular.