Fragen + Antworten

Welche Beratung und Unterstützung erhalten Paten?

Wir begleiten Paten während der Qualifizierung und im Vermittlungsprozess. Eine Fachberaterin begleitet und unterstützt den gesamten Verlauf der Patenschaft. Zugleich bietet die PiB-Pflegeelternschule fortlaufend Gruppen und Seminare an, die die Themen und Fragen von Paten(-familien) aufgreifen. 

Welche Kontakte bestehen zur Familie eines Patenkindes?

Mit den Eltern haben Paten Kontakt bei den Übergaben des Patenkindes und bei den regelmäßigen Reflexionsgesprächen, an denen alle Parteien gemeinsam und in den Räumen von PiB teilnehmen. 

Kann ich beim Alter oder Geschlecht eines Patenkindes mitreden? 


Kind und Paten müssen zueinander passen. In diesem Sinne kommen Fragen und Wünsche während des Eignungsgespräches zur Sprache. Sie sind auch Teil des Grundkurses während der Paten-Qualifizierung.

Wie lange läuft eine Patenschaft in der Regel?

Patenschaften sind eine Maßnahme der Jugendhilfe und werden über das Jugendamt (Amt für Soziale Dienste) gesteuert. Sie laufen, so lange wie für das Patenkind Bedarf besteht und alle Beteiligten die Patenschaft fortführen möchten. Es steht Paten jedoch frei, nach Abschluss der Maßnahme weiterhin Kontakt zum Kind aufrecht zu erhalten, sofern alle Beteiligten das wünschen.

Kann mein eigenes Kind sich ein Zimmer mit dem Patenkind teilen?


Im Rahmen einer Patenschaft mit Übernachtungen ist es gut, wenn das Patenkind ein eigenes Zimmer hat (dies kann auch ein Gäste- oder Arbeitszimmer sein). Gehen Sie eine Patenschaft nur mit Tageskontakten ein, so reicht es, wenn Sie dem Kind einen Ruhebereich anbieten können. (weitere Informationen)

Wenn ich Hauptpate bin, muss mein/e Partner/in dann auch ein Führungszeugnis vorlegen?

Patenkinder sollen in einem sicheren Umfeld begleitet werden. Alle Personen (ab 14 Jahre), die im Paten-Haushalt leben, brauchen deshalb ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis. Die Kosten dafür werden erstattet. Paare, die zusammen leben, betrachten wir grundsätzlich als PartnerInnen in der Patenschaft. Wir erwarten die Bereitschaft beider, an Qualifizierungskursen teilzunehmen und die notwendigen Nachweise für die Eignungsüberprüfung vorzulegen.

Wir haben Interesse an einer Patenschaft, sind aber schon älter. Gibt es Altersbeschränkungen?

Das Alter der Paten spielt eine Rolle bei der Vermittlung. Es gilt dabei der Grundsatz, dass die Paten zum Kind und seinen Bedürfnissen passen müssen. So wird individuell geschaut, welche Paten in welchem Alter zu welchem Patenkind passen.

Wer kann Pate werden?

PiB begrüßt Bewerbungen von unverheirateten, verheirateten oder gleichgeschlechtlichen Paaren, mit oder ohne eigene Kinder. Wichtig ist jedoch, dass Paten in stabilen Verhältnissen leben und ausreichend Zeit haben. Die Offenheit gegenüber einer psychischen Erkrankung oder gegenüber einer anderen Belastung der Eltern des Kindes ist Voraussetzung für das Gelingen einer Patenschaft. Hilfreich ist es, wenn PatInnen Erfahrung im Umgang mit Kindern haben. Eine Patenschaft können wir nur vermitteln, wenn das erweiterte polizeiliche Führungszeugnis der Paten keinen Eintrag hat. 

Ich möchte ein Patenkind begleiten – was tun?

Sie können sich beim Infoabend Patenschaften unverbindlich über alle wichtigen Themen informieren, die eine mögliche Patenschaft für ein Bremer Kind betreffen. Die Abendtermine finden i. d. R. alle zwei Monate in der PiB-Pflegeelternschule statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Bitte melden Sie sich an unter 0421-95 88 200 an. 

Termine

  • Informations-Veranstaltung

    20.06.2012 - 19.00 - 20.30 Uhr
    PiB gGmbH, Bahnhofstr. 28-31, 28195 Bremen, Pflegeelternschule

  • alle Termine

Wir beraten Sie gerne.

Rufen Sie uns an unter Tel. 04 21/ 95 88 20-714 oder schreiben Sie uns eine Nachricht über unser Kontaktformular.