Navigation

Fragen + Antworten

Ich möchte Kurzzeitpflege anbieten, wie geht das?

Sie nehmen Kontakt zur Fachberatung auf, die Sie in einem Erstgespräch informiert. Dabei geht es beispielsweise um Motivation und Erziehungsvorstellungen. Für eine spätere Vermittlung wird auch sondiert, welche Kinder idealerweise zu Ihnen kommen könnten. Bei grundsätzlicher Eignung werden InteressentInnen dann die Bewerbungsunterlagen zugesendet. Nach Eingang der schriftlichen Bewerbung mit Lebenslauf, Foto, Gesundheitsattest und einem polizeilichen Führungszeugnis erfolgt ein Hausbesuch und geeignete KandidatInnen werden zur Qualifizierung eingeladen. Bei einem Abschlussgespräch wird die weitere Kooperation besprochen.

Kann ich neben der Kurzzeitpflege auch weitere Pflegeformen anbieten?

Die Kindertagespflege ist gut mit der Kurzzeitpflege zu vereinbaren. Pflegefamilien aus der Vollzeitpflege können nur unter sehr speziellen Voraussetzungen ein Kind in Kurzzeitpflege aufnehmen. Kurzzeitpflege, Übergangspflege und PiB-Patenschaften schließen sich dagegen aus.

Wie wird die Tätigkeit honoriert?

Das Pflegegeld richtet sich nach Alter, Aufenthaltsdauer und besonderen Anforderungen des Kindes. Die Krankenkassen, Rentenversicherungsträger oder die wirtschaftliche Jugendhilfe des Amtes für Soziale Dienste erstatten einen Tagessatz von 26.80 bis 32.80 €. Die Kostenerstattung erfolgt bei kurzen Betreuungszeiten in der Regel im Anschluss. Bei längeren Aufenthalten gehen der Erstattung des Pflegegeldes Abschlagszahlungen voraus.

Wie viele Kinder kann ich aufnehmen?

Je nach Wohnverhältnissen und Eignung der Pflegepersonen können bis zu drei Geschwisterkinder in einer Kurzzeitpflegestelle aufgenommen werden. Ansonsten stehen pädagogische Kriterien im Vordergrund. Diese können einzelne Kinder und auch Geschwistergruppen betreffen.

Können sich Kinder und Eltern während der Kurzzeitpflege sehen?

Dies ist sinnvoll, wenn Behandlungsdauer, Art des Eingriffs und Entfernung zwischen Eltern und Kind dem nicht entgegenstehen. In der Regel werden entsprechende Bedarfe und Betreuungsleistungen vor der Vermittlung des Kindes geklärt. 

Lernen wir das Kind vorher kennen?

In der Regel erfolgt das Kennenlernen aller Beteiligten vor Beginn der Kurzzeitpflege. Daraufhin können sich alle Beteiligten für oder gegen die Kurzzeitpflege in der besprochenen Form entscheiden. Bei bereits erfolgter stationärer Aufnahme eines Elternteils entfällt das vorherige Kennenlernen.

Welche Aufgaben haben Pflegestellen?

Die Versorgung von Kurzzeitpflegekindern erfolgt aus unterschiedlichen familiären und medizinischen Gründen. Hauptaufgabe ist die angemessene Versorgung des Kindes und die Zusammenarbeit zwischen Pflegeperson und Herkunftseltern im Interesse des Kindes. Zudem kooperiert die Pflegestelle mit den gewohnten Betreuern des Kindes sowie mit Schule und Ärzten. 

Welche Beratung und Unterstützung erhalten die Kurzzeitpflegestellen?

Die PiB-Kurzzeitpflege berät und begleitet die Kurzzeitpflegestellen während der Qualifizierung und der Vermittlung. Nach Aufnahme des Pflegekindes steht die PiB-Fachberatung in engem Kontakt mit der Pflegefamilie. Die Beratung betrifft neben den pädagogischen auch die finanziellen und rechtlichen Aspekte der Kurzzeitpflege.

Wir beraten Sie gerne.

Rufen Sie uns an unter Tel. 0421 958820-51 oder schreiben Sie uns eine Nachricht über unser Kontaktformular.