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Jahresbericht 2015

11.05.2016

bild jahresbericht_seite_001Im Mai ist der aktuelle Jahresbericht für 2015 veröffentlicht worden. Die umfangreiche Broschüre, die bei PiB ausliegt und hier heruntergeladen werden kann, bietet einen umfassenden Überblick über alle PiB Arbeitsbereiche, die erreichten Zahlen und besonderen inhaltliche Schwerpunkte im Berichtsjahr.

Zum Stichtag (31.12.15) wurden 1.074 Kinder von rund 320 Kindertagespflegepersonen in Bremen und dem Umland betreut. In der Abteilung Kindertagespflege hat sich der Bereich Abrechnung KTP als serviceorientierte Schnittstelle zwischen Eltern, Kindertagespflegpersonen, der senatorischen Behörde und dem Amt für Soziale Dienste als Fachdienst etabliert. Weitere wichtige Themen waren die Umsetzung von Vertretungsmodellen in der Kindertagespflege sowie die Weiterentwicklung des Fortbildungskonzeptes für Kindertagespflegpersonen und der damit einhergehenden zunehmenden Professionalisierung des Berufsbildes.

Die Aufgaben und Fallzahlen in allen Leistungsangebotstypen, der allgemeinen, heilpädagogischen und sonderpädagogischen Vollzeitpflege, der Kurzzeit- und Übergangspflege sowie den Patenschaften sind weiter gewachsen. Der Anteil der Pflegeverhältnisse, die unter Verwandten oder im sozialen Netz  entstehen, machen inzwischen 49 Prozent aller Neuvermittlungen aus.
Die PiB Fachberaterinnen und Fachberater haben am Stichtag (31.12.15) 609 Pflegeverhältnisse in der allgemeinen, heilpädagogischen und sonderpädagogischen Vollzeitpflege begleitet, 40 Kinder wurden bei Ausfall der Eltern in Kurzzeitpflege vermittelt und 264 Kinder konnten bei Familienkrisen in der Übergangspflege untergebracht werden. Zur Unterstützung belasteter Familien bestanden 2015 insgesamt 64 Patenschaften für Kinder.

Die historische Dimension der Zuwanderung aus Kriegs- und Krisengebieten, vor allem die vielen unbegleiteten minderjährigen Jugendlichen, die 2015 nach ihrer Flucht nach Bremen gekommen sind, hat die Jugendhilfe vor große Herausforderungen und Aufgaben gestellt. Für einen kleinen Teil der jungen Geflüchteten konnte PiB familiäre Pflegeverhältnisse schaffen. PiB blickt auf fünf Jahre im Bereich „Kinder im Exil" zurück; die Aufnahme in einer Gast- bzw. Pflegefamilie kann die Chancen der jungen Menschen auf Integration in die deutsche Gesellschaft, auf Spracherwerb und Bildung in Form einer sehr persönlichen Unterstützung fördern und ihre Biografie positiv beeinflussen. 2015 wurden rund 40 Pflegeverhältnisse begleitet.

PiB-Jahresbericht 2015 zum Downloaden

 

Webseite für Jugendliche, die in Pflegefamiien leben:

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Jungen Flüchtlingen die Hand reichen:

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