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Gut für eigene und fremde Kinder sorgen

23.08.2017

Foto Almut LehmannPflegekinder in die eigene Familie aufzunehmen, ist eine besondere Herausforderung – vor allem, wenn Pflegeeltern bereits eigene Kinder haben. Darauf weist jetzt eine Studie der Bremer Erziehungswissenschaftlerin Almut Lehmann hin.

Sie kam in ihrer Dissertationsschrift zu dem Schluss, dass insbesondere Mütter – als meist wichtigste Erziehungspersonen im Alltag – ihre Rollen deutlich definieren müssen. Als Profimutter einerseits – und als leibliche Mutter andererseits. Denn hinter der Sorge für oft belastete Pflegekinder in Übergangspflege dürften die Anliegen der eigenen Kinder und der Familie nicht zurückstehen.
PiB-Geschäftsführerin Monika Krumbholz sieht sich durch das Ergebnis der Studie bestätigt. „Pflegefamilien sind private Einheiten, die einen öffentlichen Auftrag wahrnehmen“, sagt sie. Fachdienste müssten dies, beispielsweise bei der Belegung von Übergangspflegefamilien oder bei deren Wunsch nach Auszeiten, berücksichtigen.
„Das Kindeswohl muss für alle Kinder gleichermaßen sichergestellt werden – für leibliche und Pflegekinder.“ Die Studie gebe hier wichtige Hinweise für Fachdienste und Pflegefamilien der Übergangspflege.

Lesen Sie hier ein vertiefendes Interview zum Thema.

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